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Über Templates & Co. und die richtige Arbeitsweise

Dmitirj Menchinskiy

Prozessoptimierung im Design

Designprozesse optimieren 

Wir werden in letzter Zeit von vielen verschiedenen Kunden sehr oft gefragt, ob wir nicht eine Template für 50$ anpassen könnten. Natürlich können wir es machen. Aber welchen Sinn wird diese Arbeit haben? Eine zu 60% funktionierende Webseite irgendwie ohne Konzept und Idee einfach anzupassen und zu schauen was dann passiert? Ein klares NEIN ist die Antwort. Wir passen keine Templates an. Es macht einfach keinen Sinn, nicht für uns und  vor allem nicht für den Kunden, welcher meist vergisst, dass diese Template noch 1000 andere Firmen nutzen und eine ganz andere Bestimmung und Funktionen hat. Wozu dann eine Webseite überhaupt, wenn der Sinn eines exklusiven Design und einer ausgeklügelten Usability dadurch sofort vernachlässigt werden und aus einem Designprodukt ein Massenprodukt wird.

Man sollte sich am Anfang jeden Tuns immer die Frage stellen, welchen Zweck ich mit meinem Vorhaben verfolge. Vielleicht braucht man keine Webseite und schon gar nicht ein Template, sondern einfach eine Webvisitenkarte mit Kontaktdaten.

Unser Tip

Es gibt einen Workflow (Arbeitsweise), welche von vielen Agenturen bereits ausgeklügelt und getestet wurde – ihn sollte man auch nach Möglichkeit immer verwenden, denn er funktioniert und bringt alle zum gewünschten Ziel, effektiv und sicher. Der Workflow lässt sich in folgenden groben Schritten fast für jedes Projekt beschreiben:

  • 1. Kundenwünsche ermitteln – das Briefing (Ich möchte XYZ, damit ich folgendes Ziel erreiche)
  • 2. Ideenfindung (Recherche und Entwicklung eines oder mehrer Lösungsansatzes)
  • 3. Entwurf (Visualisierung der ausgesuchten Idee, denn nicht immer ist jede Vorstellung aus dem Kopf  möglich, bzw. realisierbar)
  • 4. Reinzeichnung (Fertigstellung des Entwurfs für die Umsetzung (z.B. Druck, Programmierung, etc…)
  • 5. Realisierung (Verwirklichung der Idee)
  • 6. Testen & Bug-fixing (nur im Web)
  • 7. An der Idee Spaß haben & anderen mit ihr Freude bereiten und die gesetzen Ziele erreichen
  • 8. Revision: habe ich meine Ziele erreicht? Hat sich mein Vorhaben ausgezahlt? Wenn ja, gut, wie kann ich es beim nächsten Mal besser machen. Wenn nein, warum, was habe ich falsch gemacht, was kann ich besser machen?

Falls sich jemand weiter in das Thema vertiefen möchte, dann empfehlen wir das Blog : benutzerfreund.de und das dazu gehörige Buch Webseitekonzeption.